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Bonaire

Anreise: Die Anreise erfolgte mit KLM mit Zwischenstopp in Amsterdam nach Kralendijk. Es war günstiger von Deutschland nach Amsterdam zu fliegen, als nach Amsterdam zu fahren und von dort aus zu fliegen. Am Flughafen auf Bonaire konnten wir unseren vorgebuchten Mietwagen abholen und in ca. 10-15 Minuten zu unserem Apartment fahren.

 

Apartment: Wir hatten im Dormio Bonaire Village ein Apartment mit zwei Schlafzimmern gemietet. Zu unserer freudigen Überraschung hatte es auch zwei Badezimmer, so dass wir uns mit vier Personen nicht in die Quere kamen. Dazu gab es noch eine sehr gut ausgestattete Wohnküche und eine große Terrasse mit Esstisch, Liegestühlen und Wäscheleinen. Die Zimmer waren modern, sauber und geräumig und wurden sogar nach einigen Tagen gereinigt sowie die Handtücher gewechselt. In der Anlage gab es zudem einen Pool. Schräg gegenüber gab es einen kleinen Supermarkt. Insgesamt war das Preis-Leistungsverhältnis sehr sehr gut.

 

Tauchcenter: Für unsere beiden Mitreisenden hatten wir einen Tauchkurs bei den Tropical Divers gebucht, was zu zweit bei dem deutschsprachigen Tauchlehrer problemlos und flott über die Bühne ging. Wir selbst hatten non-limit-Tauchen gebucht. Auch das ging sehr gut. Zunächst bekamen wir eine Einführung ins Tauchcenter und haben dann am nahe gelegenen Tauchplatz einen Check-Dive gemacht. Anschließend konnten wir zu jeder Tages- und Nachtzeit, so oft wir wollten gefüllte Flaschen und unser Equipment abholen.

 

Unter Wasser: Üblicherweise taucht man auf Bonaire eigenständig, indem man vom Tauchcenter sein Equipment und gefüllte Flaschen abholt und mit seinem Mietwagen an einen Tauchplatz fährt und vom Strand aus ins Wasser geht. Die Tauchplätze sind auf den dort erhältlichen Karten ausgewiesen und durch einen gelben Stein am Straßenrand gekennzeichnet. Man parkt dort, sollte aber keine Wertsachen im Auto lassen und auch das Auto offen lassen, da extrem geklaut wird. Selbst Shorts, Kameraakkus oder Lakritzbonbons waren, wie wir leidvoll feststellen mussten, vor den Dieben nicht sicher. Die Einstiege am Strand sind unterschiedlich schwierig, da an manchen Plätzen im Flachbereich ein felsiger Untergrund herrschte. Das Tauchen selbst war bei warmem und klarem Wasser mit seicht abfallenden Riffen sehr einfach. Strömung gab es kaum. Es gab eine Menge karibischer Fische und farbenfrohe Riffe sowie auch einzelne Schnecken und Shrimps zu sehen. Auch ein Wrack (Hilma Hooker) konnte betaucht werden.

 

Über Wasser: Mit dem Mietwagen konnte man die Insel auf eigene Faust erkunden. Es lohnte sich ein Ausflug zu den freilebenden Eseln sowie zu den Flamingos. Ein Besuch im Nationalpark wurde zu dem Zeitpunkt nicht empfohlen, da der kurz durchgezogene Hurrikan, trotz der Entfernung zu viel Schaden angerichtet haben soll.