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Mindoro (Puerto Galeras)

Anreise: Der Langstreckenflug erfolgte mit Etihad Airways über Abu Dhabi nach Manila. Hier wurde eine Zwischenübernachtung nötig, da wir erst spät abends ankamen. Leider hatte das Dolphinbay Beach Resort vergessen, dem Hotel in Manila mitzuteilen, ob und wann wir am Folgetag abgeholt werden, was uns eine unruhige Nacht bescherte, da das Resort auch telefonisch nicht erreichbar war. Am nächsten Morgen kam dann doch jemand, so dass eine 2-3stündige Autofahrt zum Anleger folgte, anschließend eine einstündige Bootsfahrt nach Mindoro. Die Fahrt zum Resort dauerte weitere 20 Minuten.

 

Resort: Das Dolphinbay Beach Resort lag etwas außerhalb von Puerto Galera an einem kleinen Strandabschnitt. Ein Teil der Zimmer befand sich in der Nähe des Restaurants bzw. des Pools und machte, zumindest was man durch die Terrassentür sehen konnte, einen guten Eindruck. Hier wurden leider nur die Freunde des Resort- oder Tauchcenterinhabers untergebracht. Da wir nicht hierzu gehörten, wurden wir in einem der Zimmer, die an den Hang gebaut worden waren, einquartiert. Das war leider eine „Bruchbude“. Die Badarmaturen waren rostig und lose, der Ventilator funktionierte nicht mehr und die übrige spartanische Einrichtung war komplett verwohnt. Zudem war das Zimmer schmutzig und wurde nur sporadisch sehr oberflächlich gereinigt. Das Bett war knallhart. Als wir uns darüber äußerten, interessierte es nicht. Wir bekamen als Antwort, dass die meisten halt harte Betten mögen würden, anstatt z.B. eine zusätzliche Decke zum Polstern anzubieten. Auch sonst war das Personal nur mäßig freundlich, was nur durch den Besitzer getoppt wurde, den außer seine eigene Bedienung und Verpflegung nichts interessierte. Das Essen war auch nur mäßig. Im Verlauf kam es bei einem von uns zu einer Amöbenruhr, was zwar auf den Philippinen nicht ungewöhnlich ist, uns aber zuvor trotz mehrerer Asienreisen noch nie passiert war und bei den schlechten hygienischen Bedingungen des Resorts einen schlechten Beigeschmack hinterließ. Da nun über mehrere Tage das Bett gehütet werden mußte, fielen die sehr lauten Renovierungsarbeiten im Nachbarzimmer umso mehr auf.

 

Unter Wasser: Getaucht wurde mit dem im Resort ansässigen Tauchcenter. Auf zwei bis vier Taucher kam ein deutsch- oder englischsprachiger Guide. Da das Resort etwas abseits lag, dauerten die Bootsausfahrten zu den Tauchplätzen mit 40-60 Minuten recht lange. In der Oberflächenpause wurde eine schwimmende Bar aufgesucht, wo man sich auf eigene Kosten verpflegte. Die Sicht war mäßig und das Wasser hatte ca. 26°C. Zu sehen gab es einige bunte Rifffische sowie verschiedene Critter wie Nacktschnecken, Sepias, etc.. Aufgrund der Amöbenruhr musste das Tauchpaket im Verlauf nun von einer Person aufgetaucht werden. Dies wäre auch gelungen, wenn nicht am Ende angeblich das Boot verliehen werden mußte. Vielmehr entstand der Eindruck, nachdem nun die Freunde des Tauchcenter-Besitzers abgereist waren, dass es sich für eine Person nicht mehr lohnte die weite Ausfahrt durchzuführen. Eine Entschädigung gab es natürlich nicht.

 

Über Wasser: Aufgrund der Erkrankung konnten wir keine Ausflüge mehr durchführen.